Bedienungsarten
Je nach Fläche und Zugänglichkeit der Fenster sind unterschiedliche Bedienungsarten der Rollläden sinnvoll:

Bedienungsart Gurt

Für normale Fenstergrößen (bis 4 m²) ist eine Gurtbandbedienung mit Kugellager ausreichend, die auf Putz oder auch als Einlasswickler ausgeführt werden kann
- bis 3,5 qm zugelassen, danach muss Kurbel oder Motor verwendet werden.
Bei Passivhäusern ist diese Art von Bedienung aufgrund des zu erwartenden Taupunktes ausgeschlossen.

Bedienungsart Kurbel

Zur leichteren Handhabung großer Rollladenflächen (von 4 bis 9 m²) kann ein Übersetzungsgetriebe mit Kurbel eingesetzt werden, das ebenfalls sinnvoll ist, wenn schwer zugängliche Rollladenflächen geschlossen werden sollen.
Auch diese Bedienungsart bedarf der Rücksprache, da die Metallstangen ebenfalls Kälte sehr gut leiten und daher auch aus Gründen des Taupunktes oftmals ausgeschlossen werden müssen.

Bedienungsart Motor

Der Motorantrieb stellt die komfortabelste Bedienungsart dar und eignet sich besonders bei großen oder schwer zugänglichen Rollladenflächen (über 9m²). Zusätzlich kann eine Fernsteuerung eingebaut werden, über die die Rollladen zu einer vorprogrammierten Zeit, bei intensiver Sonneneinstrahlung oder bei Einsetzen der Dämmerung vollautomatisch geschlossen werden. Motoren haben auch die Möglichkeiten über BUS-System per Handy gesteuert zu werden.
Der Antrieb kann auch über Funksensoren erfolgen.

Hoch und runter - Ganz bequem per Knopfdruck Motorisierung und Automatisierung

Per Tastendruck über einen Wandschalter oder eine Fernbedienung können die Rollladen einfach bedient werden. Wer es noch bequemer möchte, lässt sich eine Automatik einbauen, die das Schließen und Öffnen der Rollladen steuert. Dies spart gleichzeitig Energie und senkt die Heizkosten. Denn geschlossene Rollladen tragen dazu bei, den Wärmeverlust durch Fensterflächen zu verringern. Und wenn sie regelmäßig und in allen Zimmern heruntergelassen werden, ist ein markanter Energiespareffekt, besonders in der kalten Jahreszeit, gewährleistet.